GleitschirmHike&Fly

Die Ausrüstung

Nach langem Testen, abwägen von Vor- und Nachteilen ist der Rucksack gepackt.

Die Packliste:

  1. Nearbirds Zippy Leichtgurtzeug

  2. Orange Cross Notschirm

  3. Ozone Swift 2 Gleitschirm

  4. LEKI Faltstöcke

  5. X-Bionics Thermoregulierende Kleidung

  6. X-Socks

  7. Selva Zipp-off Hosen

  8. Troy-Lee Handschuhe

  9. Odlo Leicht-Thermojacke

  10. Daunenschlafsack

  11. Go-Pro 3

  12. find-me-spot

  13. Flytec 4020 mit FLARM

  14. Solar Li-Ion Akku

  15. Necessaire

Total: 14.12kg

Gurtzeug:

Nach langem recherchieren nach einem geeignetem Gurtzeug empfahl mir Pia (www.pmo-air.ch) das Zippy von Nearbirds. Ich kannte das Produkt vorher überhaupt nicht. Schnell waren Testflüge mit dem Zippy absolviert.

Das Gurtzeug überzeugte mich von der ersten Minute an. Wer denkt die grossen Marken wie Ozone oder Advance hätten bestimmt mehr Know-How als die kleine Marke Nearbirds liegt da wohl falsch. Das Zippy ist komfortabel und passt sich dank den Einstellmöglichkeiten ideal dem Körper an. Auch das verstellen im Flug ist nach etwas Übung gut machbar. So kann man den Oberkörper bei starker Turbulenz einfach aufrichten, was mir persönlich wichtig ist.

Der Notcontainer mit Cockpit ist zweckmässig. Und mit den anderen Herstellern vergleichbar. Ich hätte gerne etwas mehr platz für meine Instrumente, mit etwas Erfindergeist lässt sich das aber machen.

Der Grosse Vorteil des Gurtzeuges ist das Gewicht von nur 2.3kg – und das mit einem im vergleich zu den anderen Herstellern grosszügigen Protektor.

Ebenfalls gefällt mir die Möglichkeit viel Gepäck zu verstauen. Auch wenn dies nicht ganz der Sinn der Sache ist. Ganz klar, das Rückenteil dient der Aerodynamik, aber trotzdem muss ich mein Gepäck ja irgendwo hin tun… 🙂

Die Verschlüsse und Karabiner machen einen sehr robusten Eindruck und sind gut zu bedienen.

Wichtig ist, dass man vor jedem Start schaut, ob man da wirklich ein Gurtzeug an hat, oder ob es nur die Jacke ist, die einem das Gefühl gibt man hätte etwas an 😉

Notschirm:

Ein Leichter und sicherer Notschirm der am besten nichts kostet, ungefähr so stellt man sich einen Notschirm vor.

Und es gibt eine Lösung, der ORANGE Cross bringt nur 0.95kg auf die Wage! Das winzige Päcklein ist fast zu gross für den Frontcontainer 🙂

Dank der neuen Form sind die Schirme extrem pendelstabil was das wichtigste an einem Notschirm ist!

Der Gleitschirm:

Ich habe diverse optionen angeschaut. Grundsätzlich kam für mich ein neuer Schirm nicht in Frage. Zu gross ist der Wertverlust bei neuen Gleitschirmen innert kürzester Zeit. Meinen Aspen von Gradient wollte ich anfangs nehmen. Jedoch hatte ich mir zum Ziel gesetzt, nicht mehr als 15kg Gepäck zu haben, mit dem Aspen unmöglich.

Weiter ist der Aspen ein sehr lebendiger und nicht ganz anspruchsloser Schirm. Auf einer so langen und Intensiven Reise möchte ich jedoch einen sicheren und gutmütigen Schirm fliegen. Auch wenn ich dabei abstriche bei der Leistung machen muss.

Schlussendlich fand ich im ricardo ein Schnäppchen und ersteigerte einen Swift von Ozone. Der Schirm hat zwar weniger Leistung als mein Aspen, ist jedoch nur 4.3kg schwer und vor allem viel Ruhiger in der Luft.

find me SPOT:

Der Sicherheit zu liebe habe ich noch ein Spot beschafft. Damit kann ich jederzeit Notrufe absetzen und von Kollegen beobachtet werden. So können mir diese relevante Flugroutentipps oder Wetterinformationen zustellen.

Mit dem Spot könnt Ihr mich auf dem Abenteuer verfolgen 🙂

Besten Dank für die super Beratung und Tipps:

www.pmo-air.ch

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